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Erdbebenprokekte

Informationen bzgl. der Aktivitäten im Erdbebengebiet unseres Vereins

Informationen bzgl. der Erdbebenhilfe unseres Vereins

Anlässlich des Erdbebens in der Westtürkei hatten wir am 18.8.1999 einen Spendenaufruf veröffentlicht. Die Resonanz hierauf war sehr gut und ging über das Münsterland hinaus. Unsere Mitglieder und viele andere freiwillige haben aktiv in ihren Städten und Gemeinden Gelder gesammelt und sich um den Weitertransport von Sachgütern gekümmert. So wurden in der ersten Woche Impfstoffe gegen Diptherie, Tetanus und Hib-Meningitis (für 2.000 Impfungen) und über 100 kg Medikamente über den Malteser Hilfsdienst direkt in die Krisengebiete geflogen.
Die Geldspenden waren so zahlreich, (zuletzt waren auf unser Spendenkonto über 70.OOO.- DM eingegangen) daß wir nach Rücksprache mit der Vereinszentrale in Istanbul in der zweiten Woche in großer Anzahl folgende Güter einkaufen und weiterleiten konnten:
Leichensäcke , Handschuhe, Masken, Mülltüten (sowohl zum Verteilen, als auch zur Verwendung bei Müllsammelaktionen), Akku- und Batterielampen und Batterien für Elektrogeräte.

Für den Transport dieser Hilfsgüter wurden PKW und LKW angemietet und andere zur Verfügung gestellte Fahrzeuge mit Kraftstoff versorgt. Hilfspersonal vor Ort wurde entlohnt.
Für eine Zeltstadt wurden in unserem Namen zwei große Zelte gekauft und aufgebaut. Desweiteren wurden von uns mehrere kleine Familienzelte, Tische, Stühle und Ventilatoren zur Verfügung gestelt. Für all diese Aktivitäten gaben wir allein in dieser ersten Woche über 20.000,- DM aus.

Unser Verein arbeitet derzeit mit der Organisation in Istanbul in enger Kooperation in folgenden Projekten mit:

Betreuung von Frauen und Kindern in Rehabilitationszentren

In Gölcük, Yalova(zwei), Degirmendere(zwei), Adapazari, Yarimca und Izmit wurden insgesamt acht Rehabilitationszentren gegründet. Hier sind viele ehrenamtliche Helfer aus der Region und der gesamten Türkei tätig. Darunter sind sehr viele Lehrer. Bis reguläre Schulen eröffnet werden, unterrichten sie die Kinder in diesen Zentren. Es soll den Kindern helfen Abstand zu kriegen von der um sie herum herrschenden Unordnung. Es soll den Eltern, v.a. den Müttern helfen, sich zu den Unterrichtszeiten um andere Dinge des Überlebens zu kümmern, wie Aufräumarbeiten, materielle Eigenversorgung und bürokratische Angelegenheiten.
In einem Zeltlager für 3.000 Menschen in Gölcük wurde ein Rehabilitationszentrum als Zeitschule für 500 Kinder geplant. Bei der Eröffnung waren 900 Kinder gekommen. In der Stadt Yarimca waren 500 Kinder zur Eröffnung des Rehabilitationszentrums gekommen. Für all diese Kinder stehen aber nur drei Psychologen, 14 Lehrer, 11 ehrenamtliche Helferinnen, ein Arzt und eine Krankenschwester zur Verfügung. Dieses Team wurde von vier israelischen Psychologen unterstützt, die über die wichtigsten Störungen und psychotherapeutische Vorgehensweisen informierten. Denn bei sehr vielen Kindern sind Anpassungsstörungen zu beobachten, die sich als psychosomatische Beschwerden äußern (Einnässen, Einkoten, Stottern, Alpträume, verstärkte Ängste, Trauerreaktionen um Familienmitglieder und Verwandte).
Unser Vorstandsmitglied Herr Dr. med. C. Örge war am 04.09.99 direkt vor Ort und wurde durch Frau Professor Saylan, der Vorsitzenden des Vereins in der Türkei, in die Krisengebiete geführt. Sie konnten sich hier ein konkretes Bild davon machen, wie die Spendengelder eingesetzt werden. Trotz der sehr großen Erschwernisse bemühen sich alle Helfer, ihr Bestmögliches zu leisten . Es ist beeindruckend, wie viele Menschen, Lehrer, Pädagogen, Hausfrauen, Krankenschwestern ehrenamtlich mithelfen. Viele leben selbst in den Zeltstädten, andere werden in einem Rhythmus von 2-3 Tagen abgelöst, um in ihre Heimatorte zurückzukehren.
Sehr rührend ist die große Freude und Dankbarkeit der Kinder für die Hilfsaktionen. Sie werden sehr herzlich angenommen. Viele freiwillige Helfer berichten, daß Sie schon morgens um 6:30 Uhr von den Kindern in Ihren Zelten geweckt werden und aufgefordert werden das Tagesprogramm zu beginnen.
Neben den Kindern gilt die Sorge der Helfer auch den Witwen und jetzt alleinerziehenden Frauen. In Schulungen werden sie auf eine eigene Berufstätigkeit vorbereitet, um später sich und die Kinder selbst versorgen zu können. Zur Unterstützung dieses Projektes wurde Kontakt zu Textilfirmen aufgenommen. Handarbeiten sollen über diese Firmen verkauft und das Geld an die Erdbebenopfer weitergeleitet werden.
Die Zahl der Rehabilitationszentren soll bald auf 10 erhöht werden. Die Zentren selbst sollen nicht in Zelten, sondern in Containern oder Schnellbauhäusern Platz finden. Vormittags sollen hier Vorschulkinder betreut werden, nachmittags Schulungen von Frauen und Hausaufgabenhilfen für Schülerinnen und Schüler stattfinden. Daneben geht es auch um die psychologische Betreuung der Kinder und ihrer Eltern.
Da es sich um ein längerfristiges Projekt handelt, muss an die Einarbeitung und Vergütung der Mitarbeiter gedacht werden. Dadurch wird einigen wenigen Erdbebenopfern ein neues berufliches Auskommen ermöglicht werden. Allerdings bedarf dieses Personal der Anleitung und Qualifizierung. Krisenkomitees, die sich aus Krankenschwestern, Psychologen, Pädagogen, Allgemeinmedizinern, Technikern und Fahrern zusammensetzen, wären zu gründen. Dabei bemüht sich der türkische Verein, dieses Personal von Regierungsbehörden zu bekommen. Natürlich wäre die Arbeit der Zentren nicht zu bewältigen ohne das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer.

Bau einer Containerstadt

Seit dem aktiven Einsatz des Militärs ist die Primärversorgung in der Katastrophenregion inzwischen ohne gravierende Probleme gewährleistet. Eine provisorische Strom- und Wasserversorgung existiert, Schwierigkeiten in der Abwasserversorgung sind weitestgehend gelöst. Immer wieder entstehen jedoch in Teilbereichen Versorgungsengpässe. Hier koordiniert der türkische Verein die Spendenorganisation und -weiterleitung. Wenn z.B. in einem Stadtviertel das Trinkwasser ausgeht, werden gezielt Firmen angesprochen zwecks Sachspenden, das so beschaffte Trinkwasser in Container verpackt und vor Ort gebracht. Dabei unterstützt die Firma Mercedes Benz diese Hilfsaktionen dadurch, dass sie den Transport der Sachgüter übernimmt.
Neben diesen Sofortmassnahmen, bedarf es jedoch längerfristiger Lösungen. In Vorbereitung auf den Winter muss die Unterbringung der Bevölkerung neu gestaltet werden. Die türkische Regierung will deswegen mit Fertighäusern das Wohnproblem schnell lösen. Ob wie versprochen diese Häuser schon in 3-4 Monaten bezugsfertig sein dürften, ist nicht sicher, eher weniger wahrscheinlich.
Der türkische Vereinsvorstand hat deswegen entschieden, in der Region mit den schlimmsten Katastrophenfolgen (Degirmendere)eine Containerstadt für ca. 50 Familien zu errichten. Hierzu sollen auch ein Kulturzentrum, eine Bücherei und ein Kindergarten gehören.
Beide Projekte, sowohl der Ausbau der Rehabilitationszentren, als auch die Errichtung einer Containerstadt, bedürfen einer umfassenden finanziellen Unterstützung. Beide Projekte sollen spätestens bis zum 30 September 1999 anlaufen.
Genauere Finanzierungskonzepte werden nun vorbereitet. Unser Verein möchte den türkischen Verein direkt und projektgebunden unterstützen. Es sind vorab ca. 1.200.000,- DM Projektkosten für das erste Jahr veranschlagt.
Als Verein werden wir weitere gemeinnützige Vereinigungen in Deutschland ansprechen, diese beiden Projekte finanziell zu unterstützen.

Dülmen, 12.09.1999

Der Vorstand des Vereins zur Förderung der zeitgemäßen Lebensweise Kreis Münsterland



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Rehabilitationszentrum des Vereins zur Förderung der zeitgemäßen Lebensweise (CYDD), Yalova
PD. Dr. Ayse Yüksel, Vorsitzende der Ortsgruppe Kücükcekmece
(Übersetzung: M. Toker)Der Verein (CYDD) setzt sich mit vielen Problemen unseres Landes auseinander. So auch nach dem verheerenden Erdbeben im August 1999. In fast allen Erdbebenzentren bauten wir Zelte auf, halfen mit freiwilligen Professionellen die Wunden zu verbinden und die Schmerzen zu lindern.
Seit dem 21. August versuchen wir in unserem Rehabilitationszentrum in Yalova psychisch traumatisierten Kindern zu helfen. Kinderpsychiater, Psychologen, Lehrer und freiwillige Helfer arbeiten Hand in Hand mit Theaterspieler, um die Kinder ihr Leid vergessen zu machen, sie wieder zu befähigen ihre Kindheit zurückzugewinnen. Dies wird nicht einfach sein. Doch wir sind zuversichtlich. In den Gesichtern der Kinder sind nicht mehr nur Angst und Trauer zu lesen, auch positive Gefühle finden langsam wieder ihren Platz.
Gülsün Özakin und ich stammen beide aus Yalova. Als sich die Nachricht über das Erdbeben verbreitete, sind wir sofort nach Yalova gefahren. Wir wollten wissen, wie es unseren Nächsten geht, ob sie wohl am Leben sind. Doch als wir dorthin kamen, machte diese Sorge einem ganz anderen Gefühl Platz. Hinter jeder eingestürzten Wand, unter jedem Schutthaufen mussten Menschen liegen. Es schien so, als wenn staatliche Hilfe ausbliebe. Als würden keine Rettungsmannschaften geschickt. Als würde nichts getan.
Menschen schrieen unter den Trümmern um Hilfe, und andere Menschen versuchten sich zu ihnen durchzuarbeiten. Ihren eigenen Schmerz schienen sie vergessen zu haben und mühten sich andere aus dem Schutt zu befreien. Hunderte, wenn nicht Tausende Häuser waren zusammengestürzt. Menschen waren darin, die sich schlafen gelegt hatten, ohne zu ahnen, dass sie in dieser Nacht ein solches Erdbeben erfahren würden, dass sie sterben oder verletzt würden.
Am nächsten Tag kehrte ich nach Istanbul zurück. Mit unserer Vorsitzenden, Frau Prof. Dr. Türkan Saylan, berieten wir, was als nächstes zu tun sei. Wieder fuhr ich mit Gülsün Özakin nach Yalova. Inzwischen hatte sich das Bild dort sehr verändert. Viele Menschen versuchten Opfer aus den Trümmern zu bergen. Andere versuchten die Verpflegung der Bevölkerung sicherzustellen. Ein heftiges Kommen und Gehen war zu beobachten. Die Sirenen der Ambulanzen waren ständig zu hören. Und es war gut so, sie zu hören. Denn jeder Sirenenlaut stand dafür, dass ein Menschenleben gerettet wurde. Dies drückte später auch eine unserer Schülerinnen aus:
„Früher mochte ich diesen Sirenenlaut nicht. Es erinnerte mich immer an Kranke oder Tote. Aber nach dem Erdbeben nehme ich es ganz anders wahr. Dann denke ich jedes Mal, dass ein Leben gerettet wird.“
Überall türmte sich der Müll vieler Spenden auf. Die Menschen waren dankbar für die Hilfe. Mit dem Notdürftigsten wurden sie versorgt. Doch zurück blieb ihre Trauer um die Toten. Die Krisenstäbe arbeiteten unter den schwierigsten Bedingungen. Sie waren dankbar für die Hilfe der Freiwilligen, ließen ihnen freie Hand. Selber waren die Mitarbeiter der Krisenstäbe meist Opfer des Erdbebens, aber sie waren zum Dienst verpflichtet worden. Im Feldlazarett wurde Übermenschliches geleistet. Alle arbeiteten ohne sich zu schonen. Dabei wurde am meisten nach Leichensäcken gesucht. Sofort setzten wir uns mit unserem Krisenstab in Istanbul in Verbindung und konnten wenigstens in dieser Frage helfen. Wir merkten, dass wir ein Teil der Lösung werden konnten. Wir hatten erkannt, wo wir helfen konnten. Nach Istanbul zurückgekehrt, setzten wir unsere Mannschaft zusammen. Eine Gruppe von 21 Freiwilligen machte sich wieder auf den Weg nach Yalova.
In unserer Gruppe gab es Ärzte, Krankenschwestern, Pädagogen, Lehrer und Studenten. Was wir zu tun hatten war vorher besprochen. Sofort besprachen wir uns mit den örtlichen Verantwortlichen. Mit einem LKW, den uns die Firma Mercedes Benz zur Verfügung gestellt hatte, begannen wir Müll zu sammeln. Wir machten uns mit der Bevölkerung bekannt, sortierten im Feldlazarett Medikamente aus und bereiteten die Eröffnung unserer Schule für den nächsten Tag vor. Wir arbeiteten hierbei als Teams in Schichten. Die Teams wechselten, aber der Eifer blieb gleich. Gleichzeitig wurden aus Ataköy mit Booten und Yachten von der Bevölkerung und verschiedenen Organisationen spontan gespendete Lebensmittel und Hilfsgüter nach Yalova transportiert. Wir sortierten diese Güter und verteilten sie. Das vom Erdbeben getroffene Volk von Yalova half uns bei der Verteilung, beim sammeln des Mülls und bei den Versuchen die Kinder zu beruhigen und abzulenken. Wir waren zusammengewachsen im gemeinsamen Kampf.
Die Hilfsbereitschaft und Solidarität der türkischen Nation zeigte sich überall. Jeder drückte seine Betroffenheit und sein Mitgefühl für die Opfer aus. In der ersten Woche kamen Lastwagen auf Lastwagen mit Nahrungsmitteln, Kleidung oder Reinigungsmitteln, und all diese Güter wurden unter den Betroffenen verteilt. Mit der Zeit nahm dies ab, ja hörte zwischenzeitlich ganz auf. Vielleicht ist es auch gut so, wenn vorübergehend diese Art von Hilfe ruht. Aber diese Hilfen dürfen nicht ganz aufhören.
Damit die Wunden heilen und die Trauer gelindert wird, bedarf es weniger kurzfristiger, als mehr langfristiger Lösungen. In diesem Sinne fällt der CYDD eine große Aufgabe zu. Schon in den ersten Tagen begannen wir mit langfristigen Projekten, für die wir auch eine Vielzahl Freiwilliger gewinnen konnten. In meinen Augen ist die freiwillige Tätigkeit ein sehr schwieriges Handwerk. Es ist ein eifriges Tun ohne Dünkel. Wir haben viele solcher Menschen kennen gelernt. Doch gibt es auch andere, denen ich kein Verständnis entgegen bringen kann. Wichtig ist doch, gerade in schwierigsten Zeiten zusammen zu stehen.
Das Rehabilitationszentrum des CYDD wurde zunächst auf einem Platz erreichtet, wo sonst Auto-Scooter betrieben werden. Hier lebten wir, verteilten die Hilfsgüter, bewirteten die Erdbebenopfer und kümmerten uns um die Kinder. Das tun wir immer noch. Aber inzwischen haben wir ein festes Zelt, was uns hilfsbereite Freunde zur Verfügung stellten. Jetzt versuchen wir mit Hilfe von Freiwilligen und Firmen Schulen zu gründen, in denen die Kinder langfristig betreut werden können. Eine unserer Schülerinnen, Zeynep, hat in einem Bild, was sie malte, so dargestellt: Auf der einen Bildhälfte waren das Erdbeben und ihre Angst gezeichnet, die andere Bildhälfte stellte den Frühling dar. Diesen brachte sie mit dem CYDD in Zusammenhang.
Was wir jetzt planen ist, dass wenn die erste Schockphase vorbei ist, eine Ortsgruppe unseres Vereins in Yalova zu gründen. Wir wollen mit unseren Programmen für die Kinder fortfahren, sie beschulen oder ihnen Stipendien beschaffen. Wir wollen weiterhin den Frauen psychologische und soziale Hilfen zukommen lassen. Für all diese Arbeit brauchen wir die Unterstützung unserer Freunde.Zünden auch Sie ein Licht an im Dunkel der Ruinen.





ÇYDD Yalova Rehabilitasyon Merkezi
Doç. Dr. Ayse YÜKSEL Küçükçekmece Sube Baskani
Çagdas Yasami Destekleme Dernegi, ülkemizin birçok sorununun çözümünde yer aldigi gibi, deprem sonrasinda da, acilarin azaltilmasinda, yaralarin sarilmasinda oldukça önemli görev üstlendi. Deprem merkezlerinin hemen hemen hepsinde kurdugu çadirlarda, gönüllü profesyonelleriyle oldukça yararli çalismalar yapiyor.
21 Agustos tarihinden itibaren çalismaya baslayan Yalova Rehabilitasyon Merkezi'nde çocuklara yasadiklari psikolojik travmayi iyilestirecek programlar uygulaniyor. Çocuk psikiyatrisleri, psikologlar, ögretmenler ve gönüllü yetenekler, tiyatrocular isbirligi ile onlarin çektikleri acilar unutturulmaya, yeniden çocukluklarini yasamalarinin saglanmasina çalisiliyor. Çocuklarimizin yüzünü kaplayan hüzün, korku yerini yavas yavas normal ifadeye birakiyor, yeniden çocukluklarini yasamaya basliyorlar. Bu süreç o kadar kolay geçmeyecek, ama bu çalismalar zoru yenecek mutlaka.
Ben Yalovaliyim tipki Gülsün Özakin gibi, biz gelen olumsuz haberler sonrasinda hemen oraya kostuk, ilk düsündügümüz oradaki yakinlarimizdi, acaba onlar yasiyorlar miydi? Yalova'daki manzara, sizin sadece yakinlarinizi merak etmekten çok daha fazla duygulari yasamaniza, her enkazin, her yikintinin gerisindeki tüm insanlari düsünmenize, endiselenmenize neden oluyordu! Henüz ulasan yardim, destek yoktu, sanki hiçbir sey yapilmiyordu. Insanlar ekmek bile bulamiyorlardi, çaresizdiler, yikintilardan gelen seslere yardim etmek için güçlerini harciyorlardi, herkes kendi acisini unutmus, baskalarini enkaz altindan kurtarmaya çalisiyordu. Yüzlerce, belki de binlerce ev yikilmisti, o evlerde yasayanlarin hiçbiri uyumadan önce böyle bir sey beklemiyordu, ölmek ya da yaralanmak için uykuya dalmamisti.
Ertesi gün Istanbul'a dönüp, Genel Baskanimiz Prof. Dr. Türkan Saylan ile konusup neler yapabilecegimizi planladik, yapilabilecekleri belirledik. Yine Gülsün Özakin arkadasimla birlikte sabah erkenden Yalova'ya gittik, ilk günkü görünüm degismis, yerini enkazlarin altindakileri kurtarmaya yönelik yogun çalismalara, halkin gereksinimlerini saglamaya dönüsmüstü. Çok hizli bir yasam vardi, ambulans sesi hiç durmuyordu, iyi ki durmuyordu, çünkü her biri bir can kurtariyordu. Sonradan bunun ne kadar önemli oldugunu bize okulumuzun ögrencilerinden Miray da hatirlatti; ne anlamli açikliyordu:
''Ben eskiden siren sesini hiç sevmezdim çünkü o bana bir hasta ya da ölü oldugunu hatirlatiyordu, ama depremden sonra siren sesini çok seviyorum çünkü onu duydugum zaman bir can kurtuluyor demekti.''
Etraf çöp yiginlariyla doluydu, gelen her bagis çöpe, pislige dönüsmüstü, bu da çok tehlikeliydi. Konustugumuz, dertlestigimiz halk gelen yardimdan çok memnundu, hemen hemen her gereksinimleri karsilaniyordu, ama ya kaybettikleri, onlari geri getirmek mümkün degildi. Kriz masasi oldukça zor kosullarda çalisiyordu, gönüllü destege tesekkür ediyor, bizden bir sey beklemeden çalisin diyordu, onlar da deprem yasamis bireylerdi, ama görev yapmalari gerekiyordu. Sahra hastanesine gittigimizde olaganüstü bir gayret gördük, herkes canla basla çalisiyordu, telaslari bir taraftan da, o günlerin en çok söylenen kelimesi ''ceset torbasi'' bulmakti. Hemen ise koyulduk, Istanbul kriz masamizin isbirligiyle bu gereksinime bir parça da olsa çözüm bulduk. Islerin içine hemen girebiliyor, çözümün bir parçasi olabiliyorduk. Yapabileceklerimiz belirlenmisti, hemen ise baslamaliydik. Istanbul'a döndük, ekip ve ekipmanimizi hazirladik, 21 kisilik bir gönüllü ordusuyla yola çiktik.
Ekibimizde, doktor, hemsire, pedagog, ögretmen, ögrenci gibi gönüllüler vardi, yapabilecegimiz isler belli idi. Yetkililerle görüsüp hemen ise koyulduk, Mercedes Benz'in bize sagladigi kamyon ile çöp toplamaya, çevre çadirlarda yasayan halki tanimaya, Sahra hastanesinde ilaç ayirmaya ve ertesi gün baslatacagimiz okulumuzu hazirlamaya koyulduk. Bu çalismalarda ekipler degisiyor, ama heyecan hiç degismiyordu. Halkin gereksinimlerini gideren malzemeler, Ataköy Marina'da kendiliginden olusan çok gönüllü kisi ve kurumlarin destegi ile bazen günde birkaç sefer yapan yatlarla Yalova'ya tasiniyordu. Biz de bu malzemeleri ayiriyor, hem çadirimiza gelenlere hem de bizim tasimamizla çadirlarina dagitiliyordu. Yalovali depremzedeler de bizimle birlikte, malzeme dagitmakta, çocuklari rahatlatmakta, çöp toplamakta mücadele ediyordu, nasil da bulusmustuk, sanki hep birbirimizi taniyor, birlikte yasiyorduk. Dogrusu da bu degil miydi? Birlikte mücadele etmek.
Türk ulusunun sagduyusu, duyarliligi, yardimseverligi bir kez daha ortaya çikti. Herkes yapabildikleri ile depremden zarar görmüs, aci çekmis yurttaslarimiza yanlarinda olduklarini, bu acinin hepimizin acisi oldugunu gösterdi. Ilk bir hafta kamyon kamyon gida, giysi, temizlik malzemesi gibi gereksinimler dagitildi. Bunlarin sayisi gittikçe azaldi, hatta bitti diyebiliriz. Belki de bir süre için böyle olmasi uygun, ama kesinlikle unutulmamali, bu tür destekler devam etmeli. Yaralarin sarilmasi, acilarin bitmesi için geçici yardimlardan çok kalici çözümler çok önemli. ÇYDD bu baglamda oldukça önem tasiyor, daha ilk günlerden uzun süreli çalismalari baslatmis, yaptigi çagrilarla birçok gönüllü ve duyarli kisilerin bölgelerde çalisabilmesini saglamistir. Gönüllülük en zor zanaat bence, hiçbir ayricalik, seçicilik göstermeden canla basla çalisabilmektir. Bu nitelikte birçok kisiyi tanima sansi edinmis olsak da ''Bu giysileri tasnif ederken hastalanmaktan korktuk, onun için vazgeçtik'' diyenlere de rastlamadik degil. Neden böyle düsünür insanlarimiz, kolayi, iyiyi herkes yapar, önemli olan zor ve yorgun günlerde çok sey yapabilmektir.
ÇYDD'nin Yalova Rehabilitasyon Merkezi ilk günlerde bir lunaparkta çarpisan otomobiller pistinde kurulmustu. Hiçbirimiz böyle bir alanin ne kadar çok ise yarayacagini düsünemezdi. Bu alanda yasiyor, malzeme dagitiyor, çocuklarimizi egiterek iyilestiriyor, depremzedelerimizi konuk ediyorduk, hâlâ ediyoruz, ama artik duyarli dostlarimizin bize sagladigi daha saglam bir çadirimiz var. Artik sayilarini arttirdigimiz okullarimizla, bu okullarda bize destek veren kisi ve kurumlarla çocuklarimiza kalici programlar yaparak daha da yararli olmaya çalisiyoruz. Bu çalismalarin yararini ya da basarisini ögrencilerimizden biri Zeynep kizimiz ne güzel resimlemis. Serbest konulu resimde o, resim kâgidin bir yüzüne yasadigi depremi ve karamsarligi çizmis, diger yüzüne ise ilkbahari yansitmis ve bunun ÇYDD ile geldigini göstermis. Bundan daha açiklayici bir ifade olabilir mi?
Sonrasi için düsündüklerimiz; bu olayin soku azaldikça, mücadele gücü buldukça Yalovali hemserilerimizle dernegimizin subesini olusturmak, çocuk programlarinin devamini saglamak, kadinlarimiza psikolojik ve sosyal destek olmak, egitim gören çocuklarimiza okul yardimi, egitim bursu vermek istiyoruz. Bu çalismalarimizin basarisi, duyarli dostlarin destegi ile olacak, lütfen bu çagriya ses verin: ''Yikintilar arasindan bir isik da siz yakin''
Depremin acilarini sardigimiz, aydinlik, mutlu, saglikli günlerin çok yakin olmasi dilegiyle...



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